Als Rezidiv bezeichnet man das Wiederauftreten eines Tumors nach einer bereits durchgeführten kurativen (mit Heilungsabsicht) Therapie. In der Regel fällt ein Rezidiv durch einen Wiederanstieg des PSA-Wertes nach Operation oder Strahlentherapie auf.
Es gibt zwei Ursachen für ein Prostatakarzinomrezidiv:
Lokalrezidiv: Nach einer operativen Entfernung oder Bestrahlung der Prostata bleiben lebensfähige Tumorzellen lokal im Bereich der Prostata zurück.
Metastasierung: Bereits vor der Operation, bzw. Bestrahlung, haben sich Tumorzellen über die Blut- oder Lymphbahnen im Körper verteilt (Metastasen). Die noch im Körper zurückgebliebenen Tumorzellen können sich vermehren und hierbei Schaden anrichten.
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